Sie sind hier: Startseite Hochschule QualitÀtspakt Lehre
Benutzerspezifische Werkzeuge


Document Actions - languageSelector

  QualitĂ€tspakt Lehre: Optimierung des Studienerfolges


BMBF


2010 haben Bund und LĂ€nder den QualitĂ€tspakt Lehre ins Leben gerufen, um bessere Studienbedingungen an den deutschen Hochschulen zu schaffen. In der Antragsrunde 2011 ist der Antrag der HTW fĂŒr den QualitĂ€tspakt Lehre unter dem Titel „Optimierung des Studienerfolges“ erfolgreich gewesen, so dass sie als eine von 102 Hochschulen in Deutschland gefördert wird. Mit den beantragten 6,2 Millionen Euro werden 26 Stellen an der Hochschule geschaffen.

Der Antrag der HTW firmiert unter der Überschrift „Optimierung des Studienerfolges“ und stĂŒtzt sich auf drei SĂ€ulen, die in einem QualitĂ€tsmanagement und der Projektleitung ein festes Fundament vorfinden: 

uebersicht Saeule1 Saeule2 Saeule3 Qualitaetsmanagement

    Durch einen Klick auf die roten FlĂ€chen bekommen Sie jeweils die neuen Stellen aufgelistet.

 

Die Hochschule ist davon ĂŒberzeugt, dass die Optimierung des Studienerfolges vor allem mit der Verbesserung der Personalausstattung fĂŒr die Betreuung und Beratung von Studierenden realisiert werden kann. So werden 10 Stellen fĂŒr die Betreuung in den GrundlagenfĂ€chern und eine halbe Stelle fĂŒr das hochschulĂŒbergreifende Mentoring-Programm geschaffen werden. Angebote wie eLearning, Deutsch als Fremdsprache und der Ausbau des Wahlpflicht- und Soft-Skills-Fachangebotes werden ebenso von neuem Personal profitieren. Der praxisorientierten Ausrichtung folgend wird das Praxisreferat, das Studierende rund um die praktische Studienphase unterstĂŒtzt, den dringend benötigten personellen Aufwuchs erfahren.

Ein Weiterbildungsangebot fĂŒr das wissenschaftliche Personal und die EinfĂŒhrung eines QualitĂ€tsmanagements runden das geplante Maßnahmenpaket der HTW ab, damit die Mittel aus dem QualitĂ€tspakt nicht nur ein Strohfeuer entfachen, sondern Eckpfeiler der QualitĂ€t der Lehre an der HTW bilden.

 

Entwicklung der Hochschule

Die Hochschule fĂŒr Technik und Wirtschaft (HTW) des Saarlandes war eine der ersten Hochschulen, die ihre StudiengĂ€nge gemĂ€ĂŸ dem Bologna-Prozess auf das Bachelor-Master System umgestellt hat. Aus den Diplom-StudiengĂ€ngen wurden 38 Bachelor- und Master-StudiengĂ€nge gestaltet, darunter elf voll integrierte deutsch-französische Angebote. Die Zahl der Studierenden konnte von 2.500 im Jahre 2000 auf aktuell 5.000 verdoppelt werden. Verglichen mit der Steigerung der Studierendenzahl gab es nur einen geringen Zuwachs beim Lehrpersonal, so dass sich die Betreuungsrelation (Studierende : Professur) erheblich verschlechtert hat (von 25:1 im Jahr 2000 zu 42:1 im Jahr 2010). Gleichzeitig stieg die Problematik bezĂŒglich der HeterogenitĂ€t des Wissenstandes bei den Studierenden an, da sie aus unterschiedlichen Schularten stammen.
 

Das Konzept

Die Kernaufgabe der Hochschule besteht darin, gut strukturierte und theoretisch fundierte StudiengĂ€nge mit ausgeprĂ€gter Arbeitsmarktrelevanz anzubieten. Die Optimierung des Studienerfolgs von heterogen zusammengesetzten Studierenden hin zu qualitativ hochwertig ausgebildeten Absolvent(inn)en verfolgt das vorliegende Projekt als oberstes Ziel. Um den Studierenden eine höhere QualitĂ€t in der Lehre zu bieten, ist es notwendig, die bisherigen getroffenen Maßnahmen in den Bereichen der Betreuungssituation, der Individualisierung des Studienangebotes und der Praxisorientierung weiterzuentwickeln und zu erweitern. Die erforderlichen Maßnahmen in diesen drei SĂ€ulen bilden den Schwerpunkt des Projektes, die von der Projektkoordination begleitet werden. Das QualitĂ€tsmanagement soll an der Hochschule systematischer als bisher umgesetzt werden und insbesondere das vorliegende Projekt unterstĂŒtzen. Die Zielsetzung des Projektes soll durch folgende Maßnahmen erreicht werden: Zur Verbesserung der Betreuungssituation will die Hochschule zukĂŒnftig ein Mentoring-Programm fĂŒr die Studierenden einfĂŒhren und bessere Betreuungsrelationen in den kritischen Grundlagen schaffen. ZusĂ€tzlich soll den Studierenden die Möglichkeit geboten werden ihren Studienverlauf individueller zu gestalten. Um dies zu gewĂ€hrleisten, werden den Studierenden unter anderem mehr eLearning Angebote zur VerfĂŒgung gestellt. Ebenso will die Hochschule das Angebot der WahlpflichtfĂ€cher ausweiten, damit die Studierenden in stĂ€rkerem Maße fĂ€cherĂŒbergreifende Kompetenzen erwerben können. Die HTW des Saarlandes ist sehr stark an einer erhöhten Praxisorientierung interessiert, da sie den Studierenden einen noch engeren Bezug zum Arbeitsmarkt gewĂ€hrleisten will. Die Hochschule sieht es hierzu unter anderem als notwendig an, die fachliche Weiterbildung der wissenschaftlich tĂ€tigen Mitarbeiter(innen) stĂ€rker zu fördern, da diese ihr Fachwissen unmittelbar an die Studierenden weitergeben. ZusĂ€tzlich sollen die Unternehmenskontakte ausgebaut werden, um die Wahrnehmung der Hochschule in der Wirtschaft weiter zu erhöhen.

 

Nachhaltigkeit

Das Bestreben der HTW wĂ€hrend der Projektphase liegt in der Entwicklung von erfolgreichen und durchfĂŒhrbaren Maßnahmen, die auch nach der Projektphase sinnvoll und dauerhaft eingesetzt werden und somit eine Nachhaltigkeit durch eine verbesserte QualitĂ€t der Lehre sicherstellen können. Hierzu erfolgt von Beginn an eine Evaluation der durchgefĂŒhrten Maßnahmen, die zu einer Auswahl und FortfĂŒhrung der erfolgreichen Maßnahmen auch nach Ende des Projektzeitraums fĂŒhrt.

 

Veranstaltungen

Programm des Auftaktsymposiums zum Projekt "Optimierung des Studienerfolgs" am 18.01.2013

 

Kontakt

Projektleitung "Optimierung des Studienerfolgs"
Prof. Dr. Enrico Lieblang
Goebenstraße 40
66117 SaarbrĂŒcken
E-Mail: prorektor-lehre@htw-saarland.de

Gesamtkoordination "Optimierung des Studienerfolgs"
Dr. rer. nat. Markus Ehses
Goebenstraße 40, Raum 2222
66117 SaarbrĂŒcken
Telefon: (0681) 58 67 - 762
E-Mail: markus.ehses@htw-saarland.de


zuletzt verÀndert: 15.04.2014 von Admin
Artikelaktionen
Portalrelease 3.0 Impressum © HTWdS 2013

plonelogo