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Der Master-Studiengang Kulturmanagement wird ab dem Wintersemester 2016/17 von drei saarländischen Hochschulen getragen. Am 4. Mai 2016 unterzeichneten die Rektoren der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar), der Hochschule für Musik Saar (HfM Saar) und die Rektorin der Hochschule für Bildende Künste Saar (HBKSaar) eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.

Am 4. Mai 2016 unterzeichneten Prof. Dr. Wolrad Rommel, Rektor der htw saar, Prof. Wolfgang Mayer, Rektor der HfM Saar und Prof. Gabriele Langendorf, Rektorin der HBKSaar eine Kooperationsvereinbarung für den gemeinsamen Master-Studiengang Kulturmanagement in Anwesenheit von Bildungsminister Ulrich Commerçon und der Beauftragten der Ministerpräsidentin für Hochschulen, Wissenschaft und Technologie, Dr. Susanne Reichrath.

Die Kooperation von drei Hochschulen macht diesen Studiengang bundesweit einzigartig und ist gleichzeitig ein wertvoller Vorteil für die Studierenden. Sie erleben im wahrsten Sinne des Wortes Interdisziplinarität. Die Kombination aus künstlerischer Expertise und betriebswirtschaftlichem Knowhow, zugeschnitten auf den Nonprofit-Bereich, bereiten optimal auf eine Managementtätigkeit im Kulturbereich vor.

„Mit der neuen Vereinbarung wird das Studienangebot zum Kulturmanagement auf einem noch breiteren Fundament verankert,“ so Susanne Reichrath im Rahmen der Vertragsunterzeichnung. „Hier wird greifbar, welchen unmittelbaren Nutzen für die Studierenden die verstärkte Kooperation der Hochschulen im Saarland hat.“

Mit der Hochschule für Bildende Künste Saar als neuen Kooperationspartner wird der Master-Studiengang Kulturmanagement inhaltlich erweitert. Der einzigartige kostenfreie Studiengang bietet in vier Semestern eine Kombination aus künstlerischer und betriebswirtschaftlicher Ausbildung. Die Studierenden erlangen ein fundiertes Wissen aus den verschiedenen Bereichen und lernen interdisziplinär zwischen Kunst und Betriebswirtschaft zu denken und zu handeln. Das besondere Studiengangsprofil und das parallele Studium an den drei Hochschulen qualifizieren die Absolventen für einen Beruf in Unternehmen und Institutionen des Kultursektors.

Welche Kreativität in den Studierenden steckt, stellten sie bei der Vertragsunterzeichnung kurzer Hand selber vor. In der Vorlesung Projekt- und Prozessmanagement hatten sie Veranstaltungskonzepte zum Saarlandmarketing-Claim „Großes entsteht im Kleinen“ entwickelt.

 

Hintergrund zum Master-Studiengang Kulturmanagement

Der Studiengang ist eine weiterführende Qualifizierung im Hinblick auf eine anspruchsvolle Management-Tätigkeit in einem kulturell ausgeprägten Umfeld. Er vermittelt betriebswirtschaftlicher Aspekte des Non-Profitbereichs und schult sowohl kultur- und kunstspezifische als auch methodische, soziale und wissenschaftliche Fachkompetenzen. Er ist bundesweit einzigartig durch die Kooperation dreier Hochschulen unterschiedlicher Disziplinen.

Harmonisierungsmodule in den ersten beiden Semestern schaffen eine gemeinsame Wissens-Basis für die zweite Studienhälfte. Für die Studierenden erfolgt eine bislang einzigartige maßgeschneiderte Zusammenstellung des 1. und 2. Fachsemesters, die sich an der jeweiligen Vorbildung des Studierenden orientiert und zu Beginn des Studiums für jeden Studierenden individuell anhand der Überprüfung der Leistungsnachweise der Vorbildung festgelegt wird. Dadurch wird sichergestellt, dass die Studierenden, egal in welchem Bereich sie ihr Bachelor-Studium absolviert haben, sie in der zweiten Studienphase eine gemeinsame Wissensbasis besitzen. Studierenden ohne BWL-Kenntnisse wird zunächst grundlegendes betriebswirtschaftliches Handwerkszeug vermittelt und umgekehrt lernen Studierende aus nicht-künstlerischen Studiengängen künstlerische Grundlagen kennen.

Kulturmanagement schafft der Kunst Raum und Möglichkeiten, sich zu entfalten, ist Vermittler zwischen Kunst und Betriebswirtschaft, bietet Management- und künstlerische Expertise und ist heute, gerade in Hinblick auf die steigende Nachfrage an professionellen Kulturmanagern, ein wichtiges Studienangebot, das die Studienlandschaft im Saarland bereichert.

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