Die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) veranstaltet mit Unterstützung der Handwerkskammer des Saarlandes, des VDI und VDE Saar, der Staatskanzlei, Lego-Education und der VSE-Net die RoboNight, den größten saarländischen Robotik-Wettbewerb. 10 Schüler-Teams haben sich nach Workshops im Vorentscheid qualifiziert, um am 22. November 2014 vor Freunden und Familie ihren Roboter ins Rennen für den RoboNight-Pokal zu schicken.

22. November 2014, 18.00 Uhr: 26 Schüler fiebern dem Start der zwölften RoboNight entgegen. Um 9.30 Uhr haben die 10 Teams, die sich für den Abschlusswettbewerb qualifizieren konnten, drei Aufgaben von der htw saar gestellt bekommen, die sie mit einem Roboter bis zum Abend lösen mussten. Stimmt die Programmierung? Sind die Sensoren fein genug eingestellt worden? Wie schnell wird der Roboter die drei Aufgaben lösen? Und die Frage aller Fragen: wie gut haben die anderen neun Teams die Aufgaben gemeistert?

In drei Workshops im Juli und September wurden die Schüler-Teams in Workshops für den Umgang mit dem programmierbaren Lego-Roboter geschult. Eine erste Hürde musste am 12. Oktober 2014 gemeistert werden: 18 von 24 Teams traten im Vorentscheid an, um sich für die RoboNight zu qualifizieren. Die Gewinner-Teams sehen sich seit dem Morgen mit folgenden drei Aufgaben konfrontiert, die ihr Roboter nacheinander vor Publikum lösen muss:

In Aufgabe 1 musste der Roboter in der Stadt der Zukunft drei Häuser aufbauen und sicherstellen, dass diese mit Energie versorgt werden. Jedes Haus ist dazu mit einer Solarzelle ausgestattet und sollte Energie erzeugen, sobald die Sonne aufgeht – Symbolisiert durch eine Glühbirne, die der Roboter mit einem Schalter einschalten musste. Die Häuser erwiesen sich stellenweise als echte Hürde und auch der Lichtschalter wollte nicht immer auf das Drücken des Roboters reagieren. Wobei es auch Teams gab, die es ihrem Roboter mangels richtigen Aufbaus richtig schwer machten, den Lichtschalter umzulegen.

Aufgabe 2 sorgt für die Mobilität der Bewohner in der Stadt der Zukunft. Dieses Mal sollte der Roboter als U-Bahn eingesetzt werden und auf der noch nicht ausgebauten Strecke die Baustellen umfahren. Der eine oder andere Roboter verlor sich auf anderen Strecken oder drehte einfach um. Ärgerlich für die Fahrgäste.

In Aufgabe 3 wurde das logistische Geschick des Roboters auf den Prüfstand gestellt. In der Stadt der Zukunft werden Pakete mit einem Rohrpostsystem direkt zu den Bewohnern befördert. Der Roboter musste die Pakete, die sich in riesigen Kugeln befinden, von ihren Regalplätzen in die Rohrpostleitung befördern. Hier war technisches Geschick und vor allem eine hohe Genauigkeit gefragt, die nicht jeder Roboter einhalten konnte.

Grund zur Freude hatte insbesondere das Team Disfunction (Von-der-Leyen-Gymnasium Blieskastel). Enno Carstensen, Niklas und Leonard Jung haben den Roboter gebaut und programmiert, der die Aufgaben am besten löste. Mit 125 von 150 möglichen Punkten sicherte sich das Team Platz 1. Den zweiten Platz belegte das Team NXT A.N. (Warndt-Gymnasium Völklingen). Hervorzuheben ist hier, dass es das einzige Team war, indem ein Mädchen mit von der Partie war. Platz drei eroberte das Team Robotec (Otto-Hahn-Gymnasium).

Auch die anderen Teams zeigten herausragende Leistungen: Insgesamt hatten sich 10 von 24 Teams, die an den Workshops teilgenommen hatten, für das Finale der RoboNight qualifiziert. Seit Juli 2014 hatten die Teams den Umgang mit den Lego Mindstorms-Systemen gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern in Workshops an der htw saar erlernt. Die Vorentscheidungen eingerechnet, nahmen 120 Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb teil. Der Wettbewerb hat zum Ziel, möglichst viele talentierte Schülerinnen und Schüler für Technik zu begeistern.

Prof. Dr. Enrico Lieblang, Prorektor für Studium und Lehre der htw saar, ist erfreut über das große Interesse der Schülerinnen und Schüler an technischen Themen: „Der Wettbewerb vermittelt den Jugendlichen einen wertvollen Einblick in die Welt der Technologie. Sie können erste Erfahrungen mit Mechanik, Sensorik, Konstruktion und Programmierung machen und entdecken, welche Möglichkeiten diese Bereiche bieten. Wir hoffen sehr, dass wir diese Talente später als Studierende an der htw saar begrüßen können.

Folgende Teams waren bei der RoboNight 2014 dabei:

LG-Storm: Raphael Diener und Lennard Jordan
Ludwigsgymnasium Saarbrücken. Betreuender Lehrer ist Christian Casimir.

Robotec: Niklas Kraus, Robert Maywald, Ahash Thayaparan, Sam Afrazeh
Otto-Hahn-Gymnasium. Betreuende Lehrerin ist Christiane Koprek-Riemer

NFS: Fabian Beutel, Silas Heuft, Niklas Schorr
Montessori Schule Saarbrücken. Betreuender Lehrer ist Armin Danner.

NXT A.N.: Alexa Meyer, Nick Leick
The ERROR’s: Darius Psota und Yannick Hoffmann
Warndt-Gymnasium Völklingen. Betreuende Lehrkräfte sind Nicole Rinck und Roland Rau.

Bazinga: Bugra Aslan, Phlipp und Julian Hertweg
Integrierte Gesamtschule Dillingen / Sophie-Scholl-Gemeinschaftsschule. Betreuende Lehrerein ist Annika Rauls.

Contra: Philipp Neumüller und Yannis Heim.
Disfunction: Enno Carstensen, Niklas und Leonard Jung
Von-der-Leyen-Gymnasium Blieskastel. Betreuender Lehrer ist Josef Leidinger.

RoboBeta: Felix Thinees und Julian Kobes
Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach. Betreuende Lehrerin ist Margit Becker-Peters.

Plan C: Tobias Kronser, Johannes Kahlen und Wendelin Karg
Albert-Einstein-Gymnasium Völklingen. Betreuender Lehrer ist Franz Waßmuth.“

 

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