Richtig lernen kann man lernen

Erster internationaler Kongress „Neue Formen der Lehre und des Lernens“ an der HTW

Saarbrücken, 30. Oktober 2012. Am 22. und 23. November 2012 findet an der HTW der erste Kongress „Neue Formen der Lehre und des Lernens“ mit Expert(inn)en aus Deutschland, Finnland, Frankreich, Österreich, Schweiz, Tschechien und den Vereinigten Staaten statt.

Manche Dinge sind kompliziert und wir verstehen sie trotzdem auf Anhieb. Andere Dinge sind einfach; aber auch nach der hundertsten Wiederholung bleiben sie nicht hängen. Woran liegt das?

Der Kongress will diesem Phänomen auf den Grund gehen und die Pisa-Formel finden. Interessierte Lehrer(innen), Erzieher(innen) und Studierende sind zu einem Erfahrungsaustausch über „Lehren und Lernen“ eingeladen. Wie kann man das eigene Beobachten und Denken bewusst nutzen, um nachhaltig zu lernen? Anhand von praktischen Beispielen soll erfahren werden,
- was intuitives Lernen bedeutet,
- was hinter dem PISA-Erfolg des finnischen Physik- und Mathematikunterrichts steckt,
- wie unsere Sinne den Lernerfolg fördern oder behindern und
- wie unser Denken Erkenntnis fördert oder blockiert.

Erstmalig treffen sich Fachleute und Praktiker(innen) aus den Bereichen der Gestaltpsychologie, Psychophysik und Erkenntnistheorie, um ihre Erkenntnisse weiter zu geben, auszutauschen und in der Kombination zu etwas Neuem zu führen. Die Teilnehmer(innen) können diese nutzen, um ihr eigenes Lernen, ihren Unterricht oder ihre Lernkultur im Unternehmen zu verbessern.
Der Kongress stellt in sechs Themen-Blöcken neue, in Deutschland zum Teil unbekannte oder vergessene, Formen der Lehre und des Lernens vor, die sich in der Praxis nachweislich bewährt haben. Themenfelder sind:

1. Gestaltbasiertes Lernen: Welche Rolle spielt unsere Vorstellung von den Lerninhalten und wie können wir sie beeinflussen?
2. Lernen im Spiel: Wie lernen wir durch Spielen und wie konstruiert man passende Spielsituationen, um etwas zu lernen?
3. Lernen im Kontext: Wie können wir bestimmte Problemsituationen nutzen, um Arbeitsprozesse anzupassen?
4. Kindliches und schulisches Lernen: Wie kann man auf Basis der Erkenntnisse aus Biologie und Neurowissenschaften den Unterricht verbessern?
5. Lernen mit Technologie: Wie wird Technologie zum sinnvollen Lernunterstützer?
6. Lernen im Beruf bis ins Alter: Wie baut man in Unternehmen effektive Lernumgebungen auf?


Wer diese Formen für sich selbst ausprobieren möchte, wird bei dem Kongress viele Anregungen und Menschen mit ähnlichen Ansätzen erleben. Der Kongress soll Startpunkt für viele weitere Aktivitäten in diese Richtung sein, die zum Teilnehmen und Lernen einladen.

Der Kongress ist kostenfrei. Eine Anmeldung bis zum 16. November 2012 ist erforderlich. Das Programm und den Anmeldebogen können Sie hier herunterladen.

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