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Gemeinsame Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft und Wissenschaft und der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes

 

Wissenschaftsministerium und HTW beschließen Ziel- und Leistungsvereinbarung

Weiterer Ausbau der Hochschule für Technik und Wirtschaft besiegelt

Das Wissenschaftsministerium und die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes haben eine neue Ziel- und Leistungsvereinbarung beschlossen. Mit der offiziellen Unterzeichnung auf dem HTW-Campus Rotenbühl besiegelten Minister Dr. Christoph Hartmann und Rektor Prof. Dr. Wolfgang Cornetz den weiteren Ausbau der Hochschule: In den nächsten drei Jahren erhält die HTW jeweils rund 27,4 Millionen Euro – das sind 1,88 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Der Gesamtbetrag beinhaltet zusätzliche Mittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro für die weggefallenen Studiengebühren. 7,8 Prozent der Gesamtsumme werden leistungsbezogen vergeben.

"Die HTW spielt eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des drohenden Mangels an Fach- und Führungskräften", erklärte Minister Hartmann. "Die Absolventen ihrer berufsbezogenen und anwendungsorientierten Studiengänge sind wichtige Leistungsträger für die saarländische Wirtschaft. Indem wir stärker in die HTW investieren, unterstützen wir den gesamten Wirtschaftsstandort Saarland." Im Koalitionsvertrag der Regierung ist festgehalten, dass als Zukunftsperspektive ein Drittel aller Studierenden an der HTW ausgebildet werden sollen. Die neue Ziel- und Leistungsvereinbarung stellt dafür die Weichen.

"Aus meiner Sicht sind die Verhandlungen erfolgreich verlaufen, besonders in Anbetracht der angespannten Finanzlage des Saarlandes", so Prof. Dr. Wolfgang Cornetz, Rektor der HTW. "Die zusätzlichen Mittel wird die HTW zur Umsetzung ihrer operativen Ziele einsetzen. Unter diesen Rahmenbedingungen und sofern alle geplanten Baumaßnahmen, deren Realisierung die Raumnöte an den HTW-Standorten beseitigen soll, zügig umgesetzt werden, wird die HTW in der Lage sein, ihr qualitativ und quantitativ anspruchsvolles Expansionskonzept umzusetzen."

Die in der neuen Ziel- und Leistungsvereinbarung festgelegten Maßnahmen gliedern sich in vier große Gruppen:

  • Ausweitung der Studienkapazität und Einführung neuer Studiengänge,
  • Weitere Verbesserung der Qualität der Lehre,
  • Stärkung der anwendungsbezogenen Forschung und des Technologietransfers sowie
  • Stärkung der Verwaltung bzw. Verbesserung der studienbegleitenden Infrastruktur.


Mit der Einführung von berufsbegleitenden Studiengängen auf Bachelor- und Masterebene will die HTW künftig eine aktuell steigende Nachfrage bedienen. Die Ausweitung von bislang voll besetzten Studiengängen wird ebenfalls zur Profilierung der HTW beitragen. Weitere neu zu schaffende Studienangebote, etwa in den Bereichen Automotive und Energietechnik, sollen laut ZuL das Angebot der HTW vervollständigen. Als zusätzliche Schwerpunkte sind eine vertiefte Forschungszusammenarbeit mit Unternehmen, die Ausweitung der internationalen Ausrichtung und mehr Familienfreundlichkeit vorgesehen.

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