Mit Ready-Steady-Study erfolgreich ins Studium starten


Die HTW sieht sich wie alle anderen Hochschulen seit Jahren mit einem Phänomen konfrontiert, das sie nicht länger tatenlos hinnehmen will: die Studierenden lassen den sicheren Umgang mit Mathematik, Physik und Englisch vermissen. Vielschichtige Gründe werden in der Gesellschaft diskutiert, doch bevor man Lösungen findet, die naturgemäß erst in Jahren Erfolge bringen können, muss man sich um die Generationen kümmern, die diese Lücken vorweisen. Zu diesem Zweck organisiert die HTW Brückenkurse, die von Jahr zu Jahr mehr von den Studienanfängerinnen und Studienanfängern der HTW in Anspruch genommen werden. Ziel ist es, das Schulwissen aufzufrischen und den Studienanfängerinnen und -anfängern den Studienstart zu erleichtern.

Mathematik und Englisch stellen sich bei den Studienanfängerinnen und -anfängern oft als Problemfächer dar. Das mag daran liegen, dass Naturwissenschaften wie Mathematik und Physik zu den am wenigsten beliebten Fächern zählen. Sie werden sowohl von Schülerinnen und Schülern als auch von Studierenden oft als "schwer“ eingeschätzt. Hinzu kommt, dass Mathematikschwächen in der heutigen Gesellschaft oft auf Akzeptanz treffen. Es ist kein Makel mehr, in Mathematik schlecht zu sein, manche Eltern stärken ihren Kindern sogar den Rücken: „In Mathe war ich auch immer schlecht.“ Diese resignierte Haltung mindert die Motivation, sich mit mathematischen Problemen auseinander zu setzen.

Englisch ist zwar allgemein beliebter, gehört jedoch bei den Studierenden der naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge meist nicht zu ihren Stärken. Hinzu kommt, dass die Erstsemester an der HTW je nach schulischem Werdegang wenig Englisch gelernt haben. Liegt zwischen Schule und Studium eine größere Pause durch Zivildienst, Bundeswehr, Auslandsaufenthalt oder dergleichen, ist die Sprache oft etwas eingerostet.

Doch es sind nicht nur fehlende Grundkenntnisse, die den Übergang von Schule zur Hochschule schwierig gestalten: es ist auch der Wechsel in eine andere Lern- und Lehrwelt und die Integration in eine neue soziale Umgebung, die den Studienstart erschweren können. Studienabbruch oder ein paar Ehrensemester können daraus leicht resultieren.

Um den Start zu erleichtern, bietet die HTW Brückenkurse an. In diesen wird künftigen Studierenden die Möglichkeit gegeben, Kenntnislücken auszugleichen und ihr Wissen aufzufrischen, um sich so optimal auf das Studium vorzubereiten. Kostenlos können alle angehenden Studierenden vier Wochen lang und in Kleingruppen den Schulstoff der beiden Fächer wiederholen und dabei bereits erste (Lern-)Kontakte knüpfen und einen Einblick ins Studium erhalten.

Die HTW bietet diese Kurse allen an, die sich für einen Studiengang an der HTW beworben haben, unabhängig von der Immatrikulation. Denn es sind gerade die schwächeren Schülerinnen und Schüler, die im zweiten oder dritten Zulassungsverfahren einen Studienplatz erhalten.

Die angehenden Studierenden sind sich ihrer Schwächen oft durchaus bewusst und nehmen das Angebot der Vorstudienkurse gerne an. Obwohl die Teilnahme an den Kursen freiwillig ist und deswegen hohe Ansprüche an das Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestellt werden, wurden die Brückenkurse in den letzten Jahren mit großem Erfolg durchgeführt. Es gibt Studierende, die sich für die Kurse ihren Urlaub aufsparen (Studierende des Studiengangs Management und Expertise für Pflege- und Gesundheitswissenschaften, die oft berufstätig sind). Die hohe Anzahl von über 700 Teilnehmerinnen  und Teilnehmern im Jahr 2008 sowie die Evaluationsergebnisse dieser Vorstudienkurse zeigen eine sehr hohe Zustimmung bei den Studierenden. So gaben 96 Prozent der letztjährigenTeilnehmer(innen) an, dass sie den Kurs weiterempfehlen würden!

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