HTW Professorin macht Horst Köhler mit Roberta bekannt


Katja Jung, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Prof. Dr. Martina Lehser, HTW Professorin und Leiterin des Roberta RegioZentrums Saarland, präsentierte das Roberta-Konzept beim Jahresempfang der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ im Berliner Theater des Westens.

Alle 365 ausgewählten Orte im Land der Ideen wurden am 31. März 2009 nach Berlin in das Theater des Westens zum Empfang der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ eingeladen. Sieben ausgewählte Orte durften sich an diesem Tag präsentieren. Im Bereich Bildung und Jugend wurde das Roberta RegioZentrum Saarland als Ort ausgewählt, sich zu präsentieren. Bundespräsident Horst Köhler selber lernte Roberta kennen.

Cherno Jobatey moderierte den Empfang. Seine erste Frage galt Roberta, genauer, „Wer ist Roberta?“ „Roberta ist keine Person, sondern ein kleiner LEGO-Roboter“, stellte Lehser klar. „Von neun bis 99 können alle mit diesem LEGO-System einfach Roboter bauen und mit einer intuitiven Programmierung eine Aufgabe lösen. Das kann das Folgen einer schwarzen Linie sein oder die Aufgabe, Hindernissen auszuweichen.“, erklärte Lehser weiter.

 

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Cherno Jobatey moderierte die Veranstaltung


„Warum machen Sie das?“, fragte Jobatey weiter. „Wir haben in Deutschland seit Jahren einen Nachwuchsmangel in den Bereichen Ingenieurwissenschaften und Informatik. Roberta hilft uns, Kindern und Jugendlichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, die sogenannten MINT-Fächer, spannend zu vermitteln“, so Lehser.

Bundespräsident Köhler betonte die herausragende Bedeutung der MINT-Fächer und würdigte die Arbeit Lehsers und ihres Teams auf diesem Gebiet.

Nach soviel Theorie wollten Jobatey und Köhler Roberta in Aktion erleben. Lehser stellte den kleinen Roboter in die Mitte der Bühne. Roberta begann damit, die Bühne zu erkunden. Mit Ultraschallsensoren ausgerüstet, konnte sie Hindernissen ausweichen. Das Publikum war sofort von Roberta fasziniert.

 

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Jobatey, Köhler und Lehser jagen Roberta nach


Lehser erklärte, dass die Faszination Robotik im Roberta-Projekt gezielt eingesetzt werde, um bei jungen Menschen Hemmschwellen gegenüber Technik zu überwinden. Der spielerische Umgang mit der Robotik wecke Interesse und Lernbereitschaft. Roberta zeige, dass Technik Spaß macht – schnelle Lernerfolge stärkten das Vertrauen der Kinder und Jugendlichen in die eigenen Fähigkeiten.

Lehser ließ es sich nicht nehmen, den Bundespräsidenten bei dieser Gelegenheit zu bitten, Roberta zu signieren. Dieser Bitte kam er gerne nach.

 

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Bundespräsident Köhler signiert Roberta, die kleine Lego-Roboter-Dame


Zum Schluss wollte Jobatey noch wissen, wie sich das prämierte Roberta RegioZentrum Saarland weiterentwickeln würde. „Wir planen, das Konzept mit Hilfe der Politik und Wirtschaft im Saarland flächendeckend anzubieten. Begonnen haben wir mit der Schulung der Lehrkräfte.

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Roberta lässt sich im Unterricht einfach und nachhaltig umsetzen. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, wie leicht sich dadurch junge Menschen für Technik begeistern lassen.“ Letztlich hofft Lehser, mit Roberta helfen zu können, die Nachwuchsprobleme der Ingenieurwissenschaft und der Informatik zu lösen und die Innovationskraft Deutschlands erhalten und ausbauen zu können.

Der Jahresempfang stand auch unter dem Motto „Deutschland China – gemeinsam in Bewegung“. Und auch hier konnten die Aktivitäten des Roberta RegioZentrums des Saarlandes punkten. Denn Prof. Lehser und ihr Roberta-Team waren bereits im November 2008 in Nanjing, China, um die Einsatzmöglichkeiten der Robotik in der Ausbildung und im Studium zu demonstrieren. Mitte April 2009 sind sie erneut nach China eingeladen: in der Deutschen Botschaftsschule in Peking wird das Roberta RegioZentrum Saarland-Team zwei Wochen lang Roberta-Kurse für die Schülerinnen und Schüler anbieten.

Roberta ist ein Projekt des Fraunhofer-Institutes für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS), St. Augustin.

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