Die HTW wächst – Neu- und Umbaumaßnahmen am Standort Goebenstraße


Susanne Kraemer, Webredakteurin der HTW

Das Thema ist nicht neu. Seit mehr als zehn Jahren wird über die Zukunft der Werkstatthalle (Gebäude 6) der HTW am Standort Goebenstraße diskutiert. Fest steht der Abriss des alten Gebäudes. Das neue, dreigeschossige „Technikum“ wird jedoch mehr Platz als die ehemalige Werkstatthalle benötigen, daher ist es als Längsbau konzipiert, um den Komplex zur Stadtautobahn hin zu schließen. So werden die Studierenden nicht nur vor den Immissionen, sondern auch dem Lärm der vorbeifahrenden Autos geschützt. Die Pläne für das Technikum mit ca. 2.300 Quadratmeter Hauptnutzfläche liefert das Architektenbüro ReimarHerbst aus Berlin, das sich in einem Architektenwettbewerb gegen seine Konkurrenten durchsetzen konnte. Dem alten Gebäude 6 geht es Ende 2009 an den Kragen, das Technikum soll im Herbst 2011 fertiggestellt sein. Während der Abriss- und Bauzeit ziehen die Labore und die Werkstatt in das Hochschul-Technologie-Zentrum (HTW HTZ) im IT-Park in Burbach.

Aber der Platz in der Goebenstraße reicht noch lange nicht aus. Neue Studiengänge, steigende Studierendenzahlen und der Umzug der Architektur und der sozialwissenschaftlichen Studiengänge in die Goebenstraße machen weitere Umbaumaßnahmen nötig. Ein Konzept des HTW-Architekturprofessors Heiko Lukas sieht daher neben dem Bau des Technikums einen weiteren Neubau in L-Form mit Innenhof nach Süden vor. Das zukünftige Gebäude 10 soll Serviceeinrichtungen wie eine neue Mensa und Bibliothek, große Hörsäle und Projekträume und ein Hochschul-Sportzentrum beherbergen. Für die Mensa ist vorgesehen, sie auch von außen zugänglich zu machen, sodass sie als Restaurant z. B. auch durch Anwohner des Stadtviertels genutzt werden kann. Der Neubau 10 mit vier Geschossen und ca. 2.600 Quadratmeter Hauptnutzfläche soll auf dem Gelände des derzeitigen Studierendenparkplatzes entstehen. Zum Ausgleich wird ein Parkdeck für ca. 450 Stellplätze auf dem Gelände des Hauses der Gesundheit an der Malstatter Straße geschaffen.

Umbau der HTW

So könnte die HTW am Standort Goebenstraße im Jahr 2013 aussehen

 

Der Plan von Lukas sieht außerdem den Bau einer Campus-Allee vor. Nach dem Motto „Unsere Hochschule muss grüner werden“, werden Vorplätze und Innenhöfe im Süden der neu entstehenden Fläche begrünt. Geplanter Start der Baumaßnahmen ist Anfang 2011, im Herbst 2012 sollen Gebäude 10, das Parkdeck und die Begrünungsmaßnahmen fertig sein.

Da noch immer Platzbedarf besteht, ist eine weitere Baumaßnahme geplant: Das Haus der Gesundheit an der Malstatter Straße wird Teil der HTW! Doch bevor es soweit ist, muss das Gebäude in den Rohbauzustand zurückgeführt, saniert und umgebaut werden. Das zukünftige Gebäude 11 mit ca. 4.700 Quadratmeter Hauptnutzfläche wird neue bzw. umzulagernde Studiengänge und die Serviceeinrichtungen und Verwaltung der HTW beheimaten. Als Beginn der Baumaßnahme ist Ende 2010 vorgesehen, bis Ende 2012 soll Gebäude 11 fertiggestellt sein.

Das Umbauprojekt in Alt-Saarbrücken sieht auch die Einrichtung einer Hochschul-Kindertagesstätte in unmittelbarer Nähe des Campus vor. Die KiTa soll ca. 70 Kinder von Studierenden und Beschäftigten der HTW und Stadtteilbewohnern in vier Gruppen aufnehmen. Sie wird voraussichtlich Anfang 2011 eröffnet.

Die gesamte Neugestaltung der HTW an der Goebenstraße soll im Sommer 2013 abgeschlossen sein. Durch den Abschluss nach Norden, zur Stadtautobahn, die Verschönerung und Begrünung der Innenhöfe und die durchgehende Erschließung durch die Campus-Allee wird das Studieren und Arbeiten am Standort Goebenstraße wesentlich angenehmer. Gleichzeitig wird ein großer Schritt hin zur angestrebten Öffnung der Hochschule zum Stadtviertel und seinen Bewohnern vollzogen.

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