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Innovationsworkshop für das Handwerk

HTW will Kooperation mit Handwerksunternehmen ausbauen

Am 7. April 2008 findet in der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) ein Workshop zum Innovationsprogramm PRO INNO II statt. Die Veranstaltung informiert über die Förderbedingungen des Innovationsprogramms und gibt praxisbezogene Hinweise für die Gestaltung von Projekten. Den Teilnehmern bietet sich die Möglichkeit in einem persönlichen Gespräch konkrete Einzelvorhaben zu diskutieren und die Förderaussichten ihrer Projekte von Experten prüfen zu lassen.

Die Absicht der HTW, die Zusammenarbeit mit dem saarländischen Handwerk im Bereich der Forschung und Entwicklung zu intensivieren, gründet in den langjährigen, partnerschaftlichen Kontakten zwischen den Handwerksunternehmen und der HTW. Viele Unternehmer und Führungskräfte des saarländischen Handwerks kennen Professoren und Mitarbeiter der HTW aus ihrer Meistervorbereitungszeit, dem Besuch von Weiterbildungslehrgängen oder verschiedenen Informationsveranstaltungen, die die Handwerkskammer (HWK) gemeinsam mit Vertretern der Hochschule organisiert hat.

Für die HTW ist die Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen eine wichtige Zielsetzung ihrer Forschungspolitik. Um eine effiziente Forschungs- und Entwicklungsarbeit für die Wirtschaft zu leisten, will sie die konkreten Problem-stellungen kleiner und mittlerer Unternehmen besser erfassen. Langfristig sollen dann Professoren und Unternehmensvertreter zusammentreffen, um praktikable Lösungen für anstehenden Fragen zu finden. In den kommenden Monaten will die HTW gemeinsam mit der HWK verstärkt auf saarländische Handwerksunternehmen zugehen und erste Informationsgespräche führen.

Der jetzt stattfindende Workshop zum Förderprogramm Pro INNO II kann durchaus als Startschuss für zukünftige gemeinsame Projekte zwischen Handwerk und Hochschule angesehen werden. Aus Sicht der Handwerkskammer ist das Engagement der HTW nur zu begrüßen. „Das Förderprogramm und dessen für Mitte des Jahres angekündigter Nachfolger, das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand, bieten nicht nur günstige Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung (FuE) im Handwerk, sondern werden zudem interessante Kooperationen zwischen saarländischen Handwerksunternehmen und der HTW initiieren“, so die Einschätzung des Beauftragten für Innovation und Technologie der Handwerkskammer, Dr. Klaus Meier.

PRO INNO II hat also viel positives Potential. Das Besondere daran: Es unterstützt die Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren und technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf eine bestimmte Technologie. Es fördert sowohl Kooperationen zwischen Unternehmen als auch Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Nach den aktuellen Förderbedingungen erhalten Handwerksunternehmen im Regelfall einen Zuschuss von 35 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Zu diesen zuwendungsfähigen Kosten zählen die Personalkosten im Unternehmen, die Ausgaben für FuE-Unteraufträge (maximal 25 Prozent der Personalkosten) und sonstige Kosten, die ohne Einzelnachweis pauschal mit 90 Prozent der Personalkosten angesetzt werden können.

Nach einer Ankündigung des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie können kleine und mittlere Unternehmen für ihr gefördertes FuE-Projekt künftig ergänzende innovationsunterstützende Dienst- und Beratungsleistungen an externe Anbieter vergeben und dafür bis zu einer Höhe von 50.000 Euro eine 50-prozentige Förderung erhalten.

Handwerkerinnen und Handwerker, die sich für das Förderprogramm PRO INNO II und dessen Nachfolger, das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), interessieren, können sich an die Handwerkskammer wenden. Auskunft erteilt der Beauftragte für Innovation und Technologie, Dr. Klaus Meier, Tel.: 0681/5809-127, Email: k.meier@hwk-saarland.de.


Ansprechpartner für den Innovationsworkshop am 7. April 2008 ist der Forschungs-Koordinator der HTW, Franziskus Sauer, Tel.: 0681/5867-285, Email: sauer@htw-saarland.de. Am 8. April 2008 können nach Vereinbarung in einem persönlichen Gespräch mit einem Vertreter des Projektträgers konkrete Einzelvorhaben diskutiert und die Förderaussichten geprüft werden.

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