Fachbereich Maschinenbau der HTW stellt auf Bachelor- und Masterabschlüsse um

Mit Beginn des Wintersemesters 2004/2005 stellt der Fachbereich Maschinenbau der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) sein Studienangebot auf das von 2010 an in Europa übliche, international anerkannte zweistufige Bachelor/Master-Modell um.

Der Fachbereich Maschinenbau der HTW bietet zum Wintersemester einen Bachelor-Studiengang "Maschinenbau und Prozesstechnik" und einen Master-Studiengang "Engineering and Management" an. Beide Studiengänge sind stark anwendungsorientiert ausgerichtet.

Im 6-semestrigen Bachelor-Studiengang werden zunächst ingenieurwissenschaftliche Grundlagen gelegt. Danach können die Studierenden zwischen den Schwerpunkten "Maschinenbau" und "Prozesstechnik" wählen. Mit einer Praxisphase und einer anwendungsnahen Bachelor-Abschlussarbeit schließt das Studium ab. Die Absolventen können je nach Fachrichtung in der Produktentwicklung (bspw. Einzelteilkonstruktion), im Automotive-Bereich (Versuchsreihen, Fahrzeugtests), in der industriellen Produktion (Einrichtung von Produktionsabläufen) und in der Prozesstechnik (Bioreaktoren, Solaranlagen) eingesetzt werden.

Das flexible Studienmodell spielt an dieser Stelle einen seiner größten Pluspunkte aus: Absolventen können sich für die Aufnahme eines Berufes oder für einen Master-Studiengang, also ein Weiterstudieren entscheiden, wobei diese Entscheidung nicht endgültig ist - Bachelor-Absolventen können jederzeit einen Master-Studiengang aufnehmen. Selbstverständlich steht ein Master-Studiengang auch Diplom-Absolventen offen.

Der ebenfalls zum Wintersemester 2004/2005 startende 4-semestrige Master-Studiengang "Engineering and Management" basiert auf drei Säulen: Technikvertiefung, Arbeiten in konkreten Forschungs- und Entwicklungs-Projekten und Managementwissen. "Inhaltlich wurde der Masterstudiengang nach modernen Industriethemen und den lokalen Forschungs­schwerpunkten des Saarlandes ausgerichtet", so Prof. Dr. Ralf Oetinger, Dekan des Fachbereichs Maschinenbau. "Unsere Abgänger studieren aktuelle Themen, die die Industrie beschäftigen. Das Ganze erfolgt in einem internationalen Umfeld und gemeinsam mit Partnern."

Mit dem Titel Master of Engineering schließt der erfolgreiche Absolvent eine anwendungsbezogene Ausbildung ab, hat damit Zugang zum höheren Dienst und ist formal zur Aufnahme eines Promotionsverfahrens berechtigt.

Mit der Umstellung auf das neue Studienmodell geht der Fachbereich Maschinenbau auf die Bedürfnisse einer zunehmend international arbeitenden Wirtschaft ein. Statt des Diploms werden in Zukunft international anerkannte gestufte Studienabschlüsse angeboten. Der Rektor der HTW, Prof. Dr. Wolfgang Cornetz, begrüßt das aktive Vorgehen des Fachbereichs Maschinenbau sehr. Zum Wintersemester 2005/2006 möchte er alle Studienangebote der HTW auf das Bachelor-Master-System umgestellt sehen.

Parallel zur Umgestaltung des Ingenieurstudiums läuft die Akkreditierung der beiden Studiengänge. Eine Akkreditierung ist vergleichbar mit einem TÜV-Zertifikat. "Wir möchten unseren Absolventen auch international alle Möglichkeiten eröffnen", so Prof. Oetinger zum Hintergrund des Verfahrens. Ein akkreditierter Bachelor oder Masterabschluss ist deutlich mehr wert und international bekannt. Die Absolventen können somit auch außerhalb Deutschlands davon ausgehen, dass ihr Abschluss in den Unternehmen bekannt und akzeptiert ist.

V.i.S.d.P. Katja Jung

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