Informatiker und Sensortechniker der HTW feierten ihr Diplom

Saarstahl AG sorgte für einen festlichen Rahmen

Am 5. Dezember 2003 wurde in der Gebläsehalle des Weltkulturerbes die Diplomfeier des Fachbereichs Grundlagen, Informatik, Sensortechnik (GIS) der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) von der Saarstahl AG ausgerichtet. 41 Absolventen und  4 Absolventinnen des Studienganges Praktische Informatik und 5 Absolventen des Studienganges Sensor- und Feinwerktechnik konnten an diesem Abend ihre Diplomurkunden in Empfang nehmen.

Der Vorsitzende des Fachbereichs GIS, Prof. Dr. Helmut Folz, stellte die Leistungen des Fachbereichs im vergangenen Studienjahr vor. Mit der Kommunikationsinformatik als Bachelor- und Master-Studiengang kann der Fachbereich und damit die HTW die ersten akkreditierten Studiengänge im Saarland vorweisen. In einem Akkreditierungsverfahren wird ein Studiengang von einer unabhängigen Akkreditierungskommission auf Herz und Nieren geprüft. Die Hochschule muss dabei unter anderem darstellen, dass die Inhalte des Studiengangs und die Einrichtungen der Hochschule (Labore) den internationalen Qualitätsstandards entsprechen, dass eine studentische Nachfrage besteht und dass Absolventen des Studienganges vom Arbeitsmarkt nachgefragt werden. Auch die weiteren Planungen in Bezug auf die Umstellung der Diplomstudiengänge auf Bachelor- und Masterabschlüsse sind im Fachbereich weit gediehen: noch vor Weihnachten soll ein Akkreditierungsantrag für den Studiengang Mechatronik eingereicht werden und die Umstellung des Diplom-Studienganges Praktische Informatik auf einen Bachelorstudiengang wird zielstrebig vorangetrieben.

Henner Wittling, Arbeitsdirektor der Saarstahl AG, führte aus, dass Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen die entscheidenden Voraussetzungen für sichere und neue Arbeitsplätze sind. "Gut ausgebildete Mitarbeiter, Qualität der Produkte, Schnelligkeit und Service sind entscheidende Faktoren für wirtschaftlichen Erfolg. Deshalb wird der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften und Ingenieuren weiter steigen", erklärte Wittling. Er forderte von der deutschen Wirtschaft, dem Beispiel der Stahlindustrie zu folgen und vermehrte Anstrengungen für eine ausreichende Zahl von Ausbildungsplätzen zu machen. Skeptisch äußerte sich Wittling zu der geplanten Ausbildungsplatzabgabe.

Im Anschluss erhielten die Absolventen und Absolventinnen von Prof. Folz und Arbeitsdirektor Wittling ihre Diplomurkunden. Die Jahrgangsbesten der zwei Studiengänge wurden mit einer Gratifikation besonders geehrt: Stefan Pauly und Stefan Schlesinger haben nicht nur den gleichen Vornamen - im Studiengang Praktische Informatik konnten beide mit einer Durchschnittsnote von 1,2 als Jahrgangsbeste ausgezeichnet werden. Für den Studiengang Sensor- und Feinwerktechnik erhielt Markus Schmitt, ebenfalls mit einer Durchschnittsnote von 1,2, die begehrte Auszeichnung.

 

V.i.S.d.P. Katja Jung

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