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Mindstorm in der HTW

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) veranstaltete mit dem Gymnasium am Rotenbühl die Projektwoche „Bau und Programmierung von Lego-Robotern“. 

Über das Patenprogramm der HTW, bei dem jeder Schule im Saarland von der HTW ein Professor oder ein wissenschaftlicher Mitarbeiter als Kontaktperson angeboten wird, entstand das Projekt Lego-Roboter. Das Gymnasium am Rotenbühl bot seinen Schülerinnen und Schülern in Kooperation mit der HTW im Rahmen der schulischen Projektwochen an, die Welt der Informatik und Sensorik spielerisch zu erkunden. Ziel ist es, jungen Menschen die „falsche Erfurcht“ vor der Technik zu nehmen und das Interesse an ihr zu wecken. 

„Der ernste Hintergrund ist der zum Teil gravierende Ingenieur- und Informatikermangel in der Bundesrepublik. Hier wird ein Konzept gelebt, dass den jungen Menschen den Spaß an der Technik vermittelt und den Eindruck korrigiert, die Ingenieur- und Informatikerstudiengänge seien trocken und schwierig“ erklärte Prof. Dr. Wolfgang Langguth, Kontaktperson des Rotenbühlgymnasiums im Rahmen des Patenprogramms der HTW. 

16 Schüler, darunter 3 Schülerinnen nahmen an dem Projekt teil. In 2er und 3er-Gruppen entwickelten sie Roboter, die mit Hilfe von optischen Sensoren einer schwarzen Linie folgen oder an einer schwarzen Linie halten und zurücksetzen können oder mit Hilfe von Tastsensoren ein Hindernis erkennen und stehen bleiben bzw. zurücksetzten.

Einfache Probleme, deren Umsetzung in die Konstruktion und Programmierung des Roboters aber gar nicht so einfach ist. Problemlösungsbewusstsein und logisches Denken sind gefragt. Das Problem muss formuliert und in eine für den Roboter verständliche Sprache übersetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler eignen sich so spielerisch Programmierkenntnisse (in einer C-ähnlichen Programmiersprache) und Kenntnisse im Umgang mit Sensoren (optische Sensoren, Tastsensoren) an. 

Dieses Projekt ist von den Schülern so positiv aufgenommen worden, dass die HTW plant, mehr Schulen einzubinden. Denkbar sind auch „Lego Roboter Nächte“ und Wettbewerbe rund um den Roboterbau. Allerdings fehlen hierfür noch Lego Mindstorm-Sätze, deren Anschaffung die Hochschule in Zeiten knapper öffentlicher Kassen vor finanzielle Probleme stellt. Abhilfe könnten Sponsoren schaffen, die mit ihrer Unterstützung Interesse an Technik wecken können und dem Fachkräftemangel in diesen Bereichen entgegentreten können.

 

V.i.S.d.P. Katja Jung

Feedback: Pressestelle der HTW

Letzte Aktualisierung am 18. Februar 2005

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