Erster Empfang des neuen Rektors 

Große Pläne an der HTW

     21. Mai 2001

Im halbjährlichen Rhythmus findet an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) der sogenannte "Empfang des Rektors" statt, bei dem sich den neuen Professoren und Professorinnen die Gelegenheit bietet, sich vor dem versammelten Kollegium vorzustellen. Die HTW konnte im Laufe des letzten Jahres fünf neue Professoren und eine neue Professorin berufen. Der Fachbereich Architektur konnte Frau Dipl.-Ing. Eva Hartnack als Professorin gewinnen. Neu im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen sind Dr. Stefan Georg und Dr.-Ing. Michael Krämer. Der Fachbereich Elektrotechnik kann ebenfalls zwei neue Kollegen begrüßen, Dr.-Ing. Albrecht Kunz und Dr.-Ing. Stefan Winternheimer. Dr.-Ing. Heinrich Warmers ist Professor im Fachbereich Maschinenbau geworden.

Der neue Rektor der HTW, Prof. Dr. Wolfgang Cornetz, der jetzt gut 100 Tage im Amt ist, nutzte die Gelegenheit, das Kollegium über die Pläne und Probleme der HTW zu informieren und eine Bilanz seiner bisherigen Amtszeit zu ziehen. An der HTW herrscht zur Zeit eine Art Aufbruchstimmung, es werden neue Studienangebote entwickelt und die internationalen Kontakte ausgeweitet:

Schon im kommenden Wintersemester will die HTW zum ersten Mal ein Studium mit einem Abschluss als "Bachelor", der bereits nach nur drei Jahren erreicht werden kann, anbieten. Der Studiengang "Kommunikationsinformatik" wurde von den Fachbereichen Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik fachbereichsübergreifend entwickelt. Ihm folgen sollen zum Wintersemester des Jahres 2002 Bachelor-Angebote für Mechatronik und Produktionsmanagement. Die HTW will damit die Möglichkeit nutzen, die sowohl Universitäten als auch Fachhochschulen in Deutschland seit kurzem haben, nämlich neue, international vergleichbare Abschlüsse zu vergeben. Den Bachelor-Studiengängen sollen nach den Plänen der HTW Abschlüsse als "Master" folgen, die nach zwei weiteren Studienjahren erreichbar sind.

Bei diesen neuen Studienangeboten soll es nach dem Wunsch von Cornetz nicht bleiben. Auch im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich sieht der neue Rektor das Potential der HTW bei weitem noch nicht ausgenutzt. "Ich denke schon, dass Studiengänge wie Tourismuswirtschaft oder besser noch Internationale Tourismuswirtschaft oder Wirtschaftspsychologie attraktive Zugpferde für die HTW wären", so Cornetz, "sei es als Diplom-Studiengänge oder als Bachelor und Master." Die Frage nach der gesamten Ausrichtung der HTW soll aber zunächst einmal hochschulübergreifend diskutiert werden.

Schon voll im Gange ist laut Auskunft von Prof. Cornetz die Ausweitung von Kontakten in den angelsächsischen Raum. Der Rektor möchte vor allem für die HTW-Studierenden die Möglichkeiten verbessern, zum Beispiel in England oder in den USA Studienaufenthalte einzulegen. "Es gibt hier viel zu tun, aber es macht auch Spaß zusammen mit einem engagierten Kollegium", so der Rektor. "Die zukünftige Entwicklung der HTW ist natürlich auch in hohem Maße von den durch das Kultusministerium gesetzten Rahmenbedingungen abhängig. Andere Bundesländer setzen deutlich stärker auf die Entwicklung der Fachhochschulen, aber vielleicht passiert das ja noch im Saarland. In fünf Jahren jedenfalls", so ein optimistischer Rektor, "könnte die HTW 1000 Studierende mehr haben."

V.i.S.d.P. Katja Jung

 

Feedback: Pressestelle der HTW

Letzte Aktualisierung am 18. Februar 2005

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