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Minister Schreier kündigt duale Studiengänge an


                                                                  17. Mai 2000

 

"HTW-Studium: Voll im Trend". Unter diesem Motto hatte die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) am 17. Mai 2000 die Pforten ihrer Hörsäle geöffnet. Der Minister für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Jürgen Schreier, begrüßte im neuen Multimedia-Hörsaal der HTW Schülerinnen, Schüler, Lehrer und Eltern.

In diesem Zusammenhang kündigte Kultusminister Jürgen Schreier zum Herbst 2001 ein berufsintegrierendes Studium an. Dabei sollen Ausbildung und Studium im "Doppelpack" angeboten werden. Entsprechende Gespräche mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer seien schon weit gediehen, sagte der Minister. Jürgen Schreier: "Diese Form des Studiums kommt den Betrieben entgegen, denn sie suchen bevorzugt gute Praktiker mit wissenschaftlichen Kenntnissen." Zunächst soll das Modell im Metall- und im Elektrobereich eingerichtet werden, später sollen auch andere Bereiche dazu kommen. Dieses Kombinations-Modell verkürzt die Zeit für Ausbildung in Betrieb und Berufsschule einschließlich Studium an der Hochschule für Technik und Wirtschaft bis zum Diplom auf fünf Jahre. "Dies ist ein wegweisender Beitrag zur Verkürzung der Ausbildungszeit, den wir gemeinsam mit der Wirtschaft zu leisten haben. Das Angebot richtet sich an jene, die sich für eine technische Richtung interessieren und zwischen Berufsausbildung und Studium schwanken", betonte der Kultusminister. Dieses praxisorientierte Studium biete zukünftigen Ingenieuren beste Berufsaussichten. "Absolventen mit dieser Qualifikation haben hervorragende Einstellungschancen", sagte der Minister. Beste berufliche Perspektiven hätten auch jene Absolventen, die nach einem anschließenden, verkürzten Universitätsstudium Berufsschullehrer werden wollten.

Die Weiterentwicklung der Studienangebote, zahlreiche Investitionen wie etwa in den neuen Multimedia-Hörsaal, die Erweiterungsbauten am Standort Goebenstraße und am Waldhausweg sowie das Existenzgründerzentrum wertet Rektor Prof. Rudolf Warnking als Zeichen, das sich die Hochschule weiterentwickelt. "Wir bleiben in Bewegung", kommentierte Warnking die Entwicklungen an der Hochschule.

Rund 775.000 DM investierte das Land in diesen Multimedia-Hörsaal, der mit Konferenz- und Dolmetschertechnik ausgestattet ist und damit sowohl von der Hochschule als auch von externen Veranstaltern genutzt werden kann.

V.i.S.d.P. U. Reimann

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