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Dr. rer. nat. Markus Ehses, Gesamtprojektkoordinator "Optimierung des Studienerfolgs"

Am 18. Februar 2014 fanden sich auf Einladung des Qualitätspakt Lehre-Projektes „Optimierung des Studienerfolgs“ insgesamt 26 Mitarbeiter(innen) des Projektes und der Hochschule zum Workshop „Spannungsfelder in der eigenen Lehrsituation“ im Architektur-Zeichensaal ein.

Dr. Markus Ehses präsentierte zunächst wichtige Etappen des bisherigen Projektverlaufs, beginnend mit den Interviews mit den Teilprojektleiter(inne)n in 2012, dem Dreiklang der Auftaktveranstaltungen (Kick-Off, Auftaktworkshop und –symposium), dem ersten Zwischenbericht, dem Reflexionsworkshop bis zu den Mitarbeiter(innen)interviews im Sommersemester 2013. Innerhalb des Projektes bilden die neun hochschulweiten Stellen eine Steuerungsgruppe mit monatlichen Treffen, die sich Ende 2013 auch für Mitarbeiter(innen) der Student Support Services um den Prorektor für Studium & Lehre geöffnet hat. Dr. Ehses konnte auf mehrere Maßnahmen verweisen, die sehr erfolgreich angelaufen sind. Insbesondere die starke Durchdringung der Fakultäten mit Lehrkräften für besondere Aufgaben, Assistent(inn)en und Referent(inn)en sorgt für eine positive Wahrnehmung des Projektes. Daneben werden hochschulweite Angebote wie „Deutsch als Fremdsprache“, Mentoringprogramm, Mitarbeiter(innen)-Weiterbildung und Studiumplus stark nachgefragt, das Qualitätsmanagement-System für Studium & Lehre ist in Grundzügen vom Senat verabschiedet.

Um die Bandbreite der im Projekt geförderten Maßnahmen aufzuzeigen, stellten drei Projektmitarbeiter(innen) ihre Tätigkeiten in einer Kurzpräsentation vor. Anne Steinhaus, M.A. schilderte ihre vielfältigen Aufgaben in der Steigerung des Praxisbezugs in Veranstaltungen der Logistik. Dipl.-Phys. Nicolas Lorscheid sprach über die Ausweitung der Tutorien in der Technischen Mechanik und die Herausforderungen bei der Erstellung von technischem eLearning-Content. Stefanie Kihm, M.A. erläuterte die Grundzüge des Qualitätsmanagement-Systems und präsentierte erste Ergebnisse aus Umfragen unter Studierenden zum Studierverhalten.

Den Hauptteil der Veranstaltung nahm nach Wunsch der Projektmitarbeiter(innen) der strukturierte Erfahrungsaustausch ein. Die Teilnehmer(innen) waren nun selbst aufgerufen, Themen zu benennen, die ihnen bei der täglichen Arbeit unter den Nägeln brennen und besondere Spannungsfelder darstellen. Es bildeten sich drei Schwerpunkte heraus, die an Thementischen intensiv diskutiert wurden. Im Bereich Rahmenbedingungen der Lehre wurde der Zusammenhang zwischen ECTS-Punkten und der Workload, die Organisation der Brückenkurse und die Nutzung der Unterstützungsangebote thematisiert. Eine Beratung der von Studienabbruch bedrohten Studierenden sowie eine fachübergreifende Studienberatung seien dringend erforderlich. Beim Fokus auf Dozierende wurden Tipps zum Erlernen von Studierendennamen ausgetauscht, Räume für Gruppen- und Freiarbeit wurden angemahnt. Das Prinzip „fördern und fordern“ sollte bei Unterstützungsangeboten stärker berücksichtigt werden. Eine ständige Herausforderung bleibt der Umgang mit stark
unterschiedlichen Lernniveaus der Studierenden. Im Fokus auf Studierende war Konsens, dass Praxiserfahrung früher im Studium gesammelt, die Eigenverantwortung der Studierenden für ihren Lernprozess gestärkt und die Studienanforderungen in einigen Studiengängen besser über den Studienverlauf verteilt werden sollten. Die Finanzierung des Studiums sollte für die Studierenden vereinfacht werden. Hierzu wurden konkrete Vorschläge unterbreitet, wie Vermeidung unbezahlter Praktika, Erhöhung der Stipendien, Aufbau einer Beratung und Ausbau von Teilzeitstudiermöglichkeiten.

Die Teilnehmer(innen) empfanden den Austausch als sehr fruchtbar, konnten erfahren, dass sie mit ihren persönlichen Herausforderungen nicht alleine dastehen und nahmen konkrete Anregungen zur Umsetzung oder Fokussierung in ihr eigenes Arbeitsumfeld mit. Über die Umsetzung einiger Vorschläge wird auf dem nächsten Workshop berichtet. Die Ergebnisse des Workshops sind auf der Intranet-Seite des Projektes einzusehen.

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