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Die Themen vom 4. Mai 2010

 

Forschungsgruppe Verkehrstelematik der HTW entwickelt seit 2004 intelligente Mobilitätstechnologien

Wie viele Unfälle könnten verhindert werden, wenn man vorher wüsste, dass in der nächsten Kurve das Herbstlaub für glatte Fahrbahnen gesorgt hat oder ein Hindernis auf der Straße steht. Verkehrshindernisse wahrnehmen, bevor man sie sieht, und Gefahren erkennen, bevor sie zur Bedrohung werden: Der Traum eines jeden Autofahrers. Nichts Geringeres als die Realisierung dieses Traumes, die Entwicklung von sicherer und intelligenter Mobilität, hat sich das Forschungsprojekt SimTD auf die Fahnen geschrieben, bei dem die Forschungsgruppe Verkehrstelematik der HTW ihre Kompetenz im Bereich der Fahrzeugkommunikation einbringt.

Schnell, sicher und entspannt ans Ziel kommen - erreicht werden soll dies durch die sogenannte Car-to-x-Kommunikation, also durch die Kommunikation von Fahrzeugen untereinander und Fahrzeugen mit fest installierten Geräten am Fahrbandrand, auf den Zwischenstreifen oder an Schilderbrücken, den sogenannten Road Side Units, die aktuelle Informationen an die Verkehrsteilnehmer senden.

Bestaunen konnte man die Road Side Units auf dem internationalen Forum für intelligente Mobilitätstechnologien am 22. April 2010 in Frankfurt am Main. Nicht nur der hessische Ministerpräsident Roland Koch informierte sich ausgiebig am Stand der Forschungsgruppe, auch die Projektpartner nutzen die Gelegenheit zum Gespräch.

Car-to-car, also die Kommunikation zwischen Fahrzeugen, erlaubt es, nachfolgende oder entgegenkommende Verkehrsteilnehmer über potenzielle Gefahren zu informieren. Wenn bei einem Auto auf nasser Fahrbahn das ESP eingesetzt hat, kann das Auto die anderen Verkehrsteilnehmer informieren, dass an dieser Stelle die Fahrbahn glatt ist. Mit dieser Information versorgt, können andere Verkehrsteilnehmer rechtzeitig und angemessen auf die Situation reagieren.

Mit der Ausweitung von Car-to-car auf Car-to-x-Kommunikation unterhalten sich nicht nur die Autos miteinander, sie liefern ihre Information an Road-Side-Units, die wiederum mit den Verkehrszentralen und anderen Verkehrsteilnehmern in Verbindung stehen. Gefahren, Baustelleninformationen oder Hinweise auf Umleitungen können so kommuniziert werden. Die Technik bietet auch die Möglichkeit, anonymisiert Informationen zur Verkehrslage an die Verkehrszentralen zu übermitteln, so dass die straßenseitige Infrastruktur optimal geschaltet und die weitere Verkehrsentwicklung zuverlässig prognostiziert werden kann. Der Verkehrsteilnehmer erhält diese Informationen und kann so seine Routenplanung optimieren.

Car-to-x-Kommunikation: der Traum der Autofahrer könnte bald in greifbare Nähe rücken.

  

Zertifikats-Studiengang Mediendidaktik startet wieder im Mai 2010

Warum sich mit Tafel und Kreide abmühen, wenn’s auch mit Smart Board und Touchpad geht? Es gibt viele technische Helferlein, die einem das Lehren und Lernen erleichtern. So viele, dass es manchmal schwer ist, den Überblick zu behalten. Damit die Studierenden an der HTW die Neuen Medien bei ihren Präsentationen und Prüfungsvorbereitungen optimal einsetzen können, bekommen sie Unterstützung vom IWW, dem Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung der HTW. Es bietet einen Zertifikats-Studiengang Mediendidaktik an, der im Mai 2010 wieder startet und nicht nur Studierenden der HTW, sondern auch anderer Hochschulen und Interessenten mit abgeschlossener Berufsausbildung offen steht.

Auf dem Stundenplan stehen neben den Grundlagen in Medienkompetenz und Schlüsselqualifikationen Themen wie „Präsentationsmedien“, „e-Learning und Internet“, „Videoarbeit“ und „Digitale Fotografie“. Der Teilnehmerkreis bleibt überschaubar, so dass Studierende, Referenten und Experten aus der Praxis Kontakte knüpfen können. Der Zertifikats-Studiengang dauert drei Semester, die Inhalte werden jedoch in Wochenendblöcken und in zwei Blockwochen vermittelt.

 

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