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Lebensweltorientierte Gesundheitsförderung im Alter: Gartentherapeutische Intervention

 

Was ist „Lebensweltorientierte Gesundheitsförderung?

BankDas Verständnis von Gesundheit im Alter hat in den letzten Jahre einen erheblichen Bedeutungswandel vollzogen und die Ergebnisse der gerontologischen Forschung haben dazu ihren maßgeblichen Beitrag geleistet. Die Methoden der Altenarbeit sind einem Kompetenzmodell verpflichtet, das auf Erhalt sowie Modifikation funktionaler und kognitiver Kompetenzen orientiert und die präventiven Potentiale des Menschen in den Mittelpunkt rückt. Der konzeptionelle Ansatz des Zertifikatsstudiums vereinigt in sich Aspekte körperlicher und psychischer Gesundheit, die Aufrechterhaltung von funktionaler Kompetenz im Sinne von Selbstständigkeit und Unabhängigkeit und stellt das subjektiv erlebte Wohlbefinden des älteren Menschen in seiner Lebenswelt in den Mittelpunkt.



Was verstehen wir unter „Gartentherapeutischer Intervention“?

Gartenarbeit1Ein integraler Bestandteil des Studienprogramms ist die gartentherapeutische Intervention. Sie stellt ein relativ neues und innovatives Konzept dar, das in Deutschland bisher kaum Eingang in gerontologische Handlungsfelder gefunden hat. Die Gestaltung von Gärten als unterstützende und fördernde Umwelt hat vielfältige Auswirkungen auf das menschliche Wohlbefinden und fördert ein positives Gesundheitserleben. Sie regt das menschliche Sinneserleben an, befördert soziale Aktivitäten und wirkt sich stabilisierend und präventiv auf psychische Prozesse aus.

 

Gartenarbeit2

Diese Erfahrung können im Sinne eines gartentherapeutischen Konzepts genutzt werden. Sie stellen ein komplementäres Element in Altenhilfe-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen dar, um auf Menschen mit eingeschränkten Alltagskompetenzen eine stabilisierende, beruhigende und anregende Wirkung ausüben. Gartentherapeutischen Interventionen unterstützen die Kommunikationsfähigkeit, erweitern den Erlebnisbereich, tragen dazu bei, die physische und psychische Gesundheit zu steigern und können somit die Lebensqualität positiv beeinflussen.


Wen sprechen wir mit diesem Programm an?

Das interdisziplinär angelegte Studienprogramm richtet sich an Berufstätige, die sich in gerontologischen Handlungsfeldern weiter oder neu orientieren möchten und bereits berufliche Erfahrungen in der Arbeit mit älteren Menschen oder in einem sozialen Bereich gesammelt haben.

Aufbau des Programms

Das 18-monatige Zertifikatsstudium, das in Kooperation mit der CEB Akademie Merzig durchgeführt wird, umfasst insgesamt 378 Stunden mit 45,5 ECTS (European Credit Transfer System) und ist modular aufgebaut. Die Präsenzphasen finden in der Regel als Blockseminare an verlängerten Wochenenden statt (Donnerstag bis Samstag), sodass eine Erwerbstätigkeit weiter möglich ist. Neben den Präsenzzeiten entfallen etwa 25% des Stundenumfangs auf selbst gesteuertes Lernen.

 

Studienbeginn und GebĂĽhren

Beginn alle 2 Jahre zum Wintersemester, erstmals zum Wintersemester 2007. Bewerbungsschluss ist jeweils der 31. Juli (2009: verlängert bis 11. September). Die GebĂĽhren fĂĽr das gesamte Zertifikatsstudium belaufen sich auf 2.680 € zzgl. 7 % MwSt. und sind pro Semester zu entrichten. Im 1. und 3. Semester wird je die Hälfte PrĂĽfungsgebĂĽhr i.H.v. 250 € fällig.

Zulassungsvoraussetzungen und Abschluss

  • Berufsausbildung bevorzugt in einem Gesundheits-, Sozial- oder Pflegefachberuf, Heilberuf bzw.Studium der Sozialarbeit, Sozialpädagogik
  • Berufserfahrung in diesen Bereichen
  • sowie eine bestehende oder angestrebte berufliche Tätigkeit in diesen Arbeitsfeldern.

Das Weiterbildungsstudium schlieĂźt mit einem Hochschulzertifikat ab.

Laden Sie hier den Zulassungsantrag herunter (Word-Dokument).

Flyer Gartentherapie zum Download (PDF)

Allgemeine Vertragsbedingungen für Weiterbildungs-Studiengänge


Ansprechpartner:

CEB Logo

CEB Akademie: Christina Mörgen, Telefon (06861) 9308-47, E-Mail: christina.moergen@ceb-akademie.de

IWW-Logo

IWW: Christine Jordan-Decker, Telefon (0681) 5867-137, E-Mail: iww@htw-saarland.de

 



zuletzt verändert: 16.06.2010 von Christine Jordan-Decker
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