HTW-Online Nr. 49
Geschäftsgründung in Polen – Tipps für den Erfolg
Ralitza Antcheva, Prof. Dr. Holger Buck, Fachbereich Betriebswirtschaft
Am 6. Mai 2008 hielt bei einer Abendveranstaltung des AHW e.V. – Arbeitskreis Hochschule und Wirtschaft – Dr. jur. Marzena Czarnecka, Dozentin an der Wirtschaftshochschule Katowice, einen Vortrag zum Thema „Legal Aspects of Setting up a Business in Poland – Comparison to Germany“.
Die Wirtschaftshochschule Katowice ist zwar erst sei zwei Jahren eine von rund 45 Partnerhochschulen der HTW, aber für den Fachbereich Betriebswirtschaft ein sehr verlässlicher Partner. Mit der polnischen Hochschule wird die ganze Palette einer Hochschulkooperation von Studierendenaustausch über Dozentenmobilitäten bis hin zu binationalen Seminaren und gemeinsamen Forschungen und Veröffentlichungen gepflegt.
Im Rahmen der „International Teaching Week“ des Fachbereichs Betriebswirtschaft ließ es sich Dr. Marcena Czarnecka, die schon im Jahr 2007 Gastdozentin an der HTW war, nicht nehmen, beim AHW e.V. vor saarländischem und internationalem Publikum aus Wirtschaft und Hochschule über Erfolgsfaktoren einer Geschäftsgründung in Polen zu sprechen.
Dr. Czarnecka wusste, ihr Publikum zu fesseln. Sie schöpfte aus dem Vollen, schließlich ist sie nach langen Studien- und Arbeitsaufenthalten in den USA und in Italien seit Jahren nicht nur Rechtsdozentin, sondern als Partnerin einer angesehen Rechtsanwaltskanzlei gerade Beraterin vieler polnischer und ausländischer namhafter Unternehmen. Ihr Vortrag zeigte gekonnt, dass das Recht gerade nicht die Rolle eines Bremsklotzes rund um Gründung und Führung von Unternehmen ist, sondern sie konnte ihren Zuhörern vielfältige Tipps und Tricks für erfolgreiches unternehmerisches Handeln in Polen an die Hand geben. Sie spannte den Bogen von der Frage der Wahl des richtigen Standorts, etwa innerhalb einer der steuerlich privilegierten Sonderwirtschaftszonen, über die im polnischen Recht zur Verfügung stehenden Gesellschaftsformen bis zur optimalen Gestaltung von Arbeitsverträgen. Dadurch, dass sie stets den Vergleich zu Deutschland heranzog, wurde Dr. Czarneckas Vortrag für die Zuhörer noch plastischer. So wurde der Abend zu einer gelungenen Synthese von Wirtschaft und Hochschule.


