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HTW-Online Nr. 48

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Internationale Projektwoche an der Saxion Hoogeschool in Enschede

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Saxion Saxion
Projektgruppe Projektgruppe
Verabschiedung Verabschiedung

Ein Erfahrungsbericht von Konstantin Weber und Torsten Sauer

Vom 3. bis 8. Februar 2008 nahmen wir an einer Internationalen Projektwoche an der „Saxion Hoogeschool“ im niederländischen Enschede teil.
Bei einem Besuch aller Auslandsbeauftragten der HTW, darunter Prof. Dr. Christine Sick, an der „Saxion Hoogeschool“ hatte deren Auslandsbeauftragter Jan Bollen unter anderem auch Studierende der HTW eingeladen. Als wir, zwei Master-Studierende des Engineering and Management Master-Studiengangs, durch Prof. Dr. Walter Calles von der Projektwoche erfuhren, zeigten wir großes Interesse an diesem Auslandsaufenthalt. Glücklicherweise entschieden sich die Verantwortlichen für uns, da wir schon länger eine Gelegenheit suchten, Erfahrungen im Ausland zu sammeln.

Am 03.02.2008 begaben wir uns auf den Weg ins 450 km entfernte Enschede, wo wir von unserer zukünftigen Gast-WG erwartet und freundlich empfangen wurden.

Der darauf folgende Montag bot ein volles Programm. Zuerst wurden alle an der Projektwoche teilnehmenden Studierenden in der Empfangshalle begrüßt und in Projektgruppen eingeteilt.

Wir waren die einzige und erste internationale Gruppe, womit klar war, dass die Gruppensprache und auch die Vortragssprache Englisch sein würde. Unserer Gruppe wurde ein Thema durch den niederländischen Elektronikkonzern „Philips“ gestellt. Das Thema aus der Sparte Produktdesign und „Philips Haircare“ eröffnete uns als Fachfremden neue Gedankenansätze und Vorgehensweisen, da wir es in der Gruppe nur mit Industriedesignern zu tun hatten. Nach dem offiziellen Part wurden wir mit der Gruppe alleine gelassen, damit sich die Gruppenmitglieder untereinander kennen lernen.

An der Saxion in Enschede wird das selbstständige Arbeiten sehr gefördert, die „Vorlesung“ findet ausschließlich in relativ kleinen Gruppen statt. Entsprechend sind die Räumlichkeiten an der Hochschule gestaltet. Es gibt nur 3 kleine Auditorien, die anderen Räume sind ausschließlich auf Gruppenarbeit ausgelegt.

Die Hochschule ist darauf ausgelegt, dass die Studierenden den ganzen Tag auf dem Campus verbringen können. Es werden zahlreiche nicht studienrelevante Möglichkeiten und Einrichtungen geboten, wie zum Beispiel ein Fitnesscenter, eine voll ausgestattete Sporthalle, ein Theater sowie Tischtennisplatten in Aufenthaltsräumen. Am besten lässt sich in der hochschuleigenen Kneipe vom Studieren Abstand gewinnen. Hier finden auch Konferenzen oder Feiern statt, wie etwa die Abschlussfeier der Projektwoche.
Bevor allerdings in der Gaststätte gefeiert wurde, stellten die besten Gruppen das Ergebnis ihrer Projektarbeit in der Sporthalle vor allen Studenten vor.

Nach dieser Abschlussveranstaltung bekamen wir die Urkunde über die Teilnahme an der Projektwoche und die Anerkennung der ECTS-Punkte, bevor wir uns bei allen verabschiedeten und die Heimreise antraten.

Abschließend ist zu sagen, dass die Hochschule in Enschede aufgrund der perfekten Ausstattung und Betreuung ein sehr geeigneter Ort für einen Auslandsaufenthalt oder gar ein Auslandssemester darstellt. Es sollte ebenso erwähnt werden, dass wir von allen sehr freundlich und offen empfangen und behandelt wurden und dass wir gerne wieder zurückkehren würden.

Zuletzt möchten wir uns auch bei den Personen bedanken, die uns den Aufenthalt ermöglichten: Jan Bollen (Saxion Hoogeschool), Prof. Dr. Walter Calles (HTWdS), Prof. Dr. Christine Sick (HTWdS) und Doris Kollmann (HTWdS).

 

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