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HTW-Online Nr. 48

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Girls' Day 2008 an der HTW

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Im Labor 1 Im Labor 1
Im Labor 2 Im Labor 2
Im Labor 3 Im Labor 3
Im Labor 4 Im Labor 4
Im Labor 5 Im Labor 5
Im Labor 6 Im Labor 6

Dieter Brand, Webredaktion

Sie produzieren für uns Sauerkraut, Salami und Apfelwein, sie arbeiten in unseren Kläranlagen, sie stellen Antibiotika her und manche machen uns auch krank:
Mikroorganismen, allgegenwärtig und als Forschungsgegenstand hochinteressant und dies nicht nur für Wissenschaftler, sondern auch Wissenschaftlerinnen.

Am 24. April 2008 veranstaltete das Labor für Bio-Verfahrenstechnik und Umweltbiologie unter Leitung von Prof. Dr. Matthias Brunner und Arthur Rospert im Rahmen des Girls’ Day 2008, einer bundesweiten Aktion gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), ein Mitmach-Labor Schnupperpraktium. Eingeladen waren 12 Schülerinnen aus verschiedenen Gymnasien des Saarlandes. Nach einer kurzen Begrüßung durch Brunner und Rospert ging es für die Schülerinnen auch schon gleich an die Arbeit. Es wurden Nährböden gegossen und Bakterienkulturen angeimpft - immer unter sterilen Bedingungen unter der Brennerflamme. Hierbei wurde klar, dass der Umgang mit Mikroorganismen neben sehr viel Sorgfalt auch eine ruhige Hand erfordert. Auch der Umgang mit Impföse, Vortex-Schüttler, Eppendorf-Pipette und Digalski-Spatel musste erst mal erlernt werden. Des Weiteren wurde den Schülerinnen die verschiedenen Techniken in der Biotechnologie, wie z. B. die verschiedenen Sterilisationstechniken, am praktischen Beispiel demonstriert.
Nach knapp drei Stunden endete der praktische Teil und Brunner informierte die Schülerinnen über das aktuelle Berufsbild in der Biotechnologie und Verfahrenstechnik, sowie über die verschiedenen Möglichkeiten, ein ingenieurwissenschaftliches Studium an der HTW zu absolvieren.

Ziel der Veranstaltung war es, insbesondere junge Frauen für technische Berufe zu begeistern und sie zu ermutigen, sich in ihrer Berufswahl für zukunftsträchtige Berufe im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich zu entscheiden. Der Girls' Day wird jedes Jahr neben weiteren zahlreichen Praktikumveranstaltungen für Schülerinnen vom Labor für Bio-Verfahrenstechnik und Umweltbiologie angeboten.


Hintergrund des Girls’ Day:
Am Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag - haben Schülerinnen Einblick in Berufsfelder, die Mädchen im Prozess der Berufsorientierung nur selten in Betracht ziehen. In erster Linie bieten technische Unternehmen und Abteilungen, sowie Hochschulen, Forschungszentren und ähnliche Einrichtungen am Girls' Day Veranstaltungen für Mädchen an. Anhand von praktischen Beispielen erleben die Teilnehmerinnen in Laboren, Büros, Werkstätten und Redaktionsräumen, wie interessant und spannend diese Arbeit sein kann. Durch persönliche Gespräche mit Beschäftigten können die Mädchen ihren Erfahrungs- und Orientierungshorizont erweitern. Ziel des Girls' Day ist, Kontakte herzustellen, die für die berufliche Zukunft der Mädchen hilfreich sein können. Auch geht es darum, die Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken der Mädchen aufmerksam zu machen, um einer gut ausgebildeten Generation junger Frauen weitreichende Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Unternehmen, die erfolgreich spezielle "Mädchen-Tage" realisierten, verzeichnen einen steigenden Anteil junger Frauen in technischen und techniknahen Berufen.

Anhänge des Artikels
Infoflyer Girls'Day Infoflyer Girls'Day
(Infoflyer.pdf - 162.16 Kb)
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zuletzt verändert: 21.04.2011 von dieter.brand
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