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Praktische Informatik (Bachelor of Science)
Neues Curriculum
Der Bachelorstudiengang Praktische Informatik wurde im Rahmen der Reakkreditierung 2010/2011 gravierend überarbeitet. Die Änderungen im Einzelnen:
Grundstudium
- „BetriebssystemeinfĂĽhrung“ von 2 auf 3 ECTS-Punkte erhöht.
- „Mathematik 1“ von 8 auf 7 ECTS reduziert.
- „Programmierung 2“ von 8 auf 7 ECTS reduziert.
- Umbenennungen und inhaltliche Verschiebungen:
„Englisch 1“ → „Business Communication and Intercultural Competence“
„Englisch 2“ → „Technical Reading and Writing“
„Englisch 3“ → „Professional Presentations“ - „Wirtschaftsinformatik 1“ wird vom 3. ins 2. Semester vorgezogen und in „Betriebliche Informationssysteme“ umbenannt.
- „Betriebswirtschaftslehre 2“ wird in den Wahlpflichtbereich verschoben.
- „Wirtschaftsinformatik 2“ wird in den Wahlpflichtbereich verschoben und in „Unternehmenssteuerung“ umbenannt.
- „Mathematik 3“ wird von 4 SWS (3V+1Ăś) und 5 ECTS auf 6 SWS (4V+2Ăś) und 6 ECTS erhöht.
- „Theoretische Informatik“ wird vom 5. ins 3. Semester vorgezogen.
- Ein neues Modul „Projektmanagement“ (2 SWS und 3 ECTS) wird im 3. Semester eingefĂĽhrt.
Hauptstudium
- Die Module „Betriebssysteme“, „Rechnernetze“ und „Systemmanagement/Sicherheit“ und „Verteilte Systeme I“ werden jeweils von 4 auf 5 ECTS-Punkte erhöht.
- „Wirtschaftsinformatik 3“ wird in den Wahlpflichtbereich verschoben und in „ERP-Praktikum“ umbenannt.
- „Systemarchitektur“ wird in den Wahlpflichtbereich verschoben.
- „Metasprachen“ wird vom 6. ins 5. Semester verschoben.
- Der Wahlpflichtanteil wird von 21 ECTS auf 30 ECTS erhöht.
Was macht eigentlich eine Informatikerin/ ein Informatiker?
Bachelor-Absolventen der Praktischen Informatik können in der Entwicklung, im Consulting oder im Service ihren Platz finden und sind auf Grund der Breite und Praxisnähe des Studiums ohne größeren Einarbeitungsaufwand in Unternehmen einsetzbar. Hier bieten sich vielfältige Möglichkeiten an:
- im Umfeld der Softwareanalyse und des Software-Designs
- im Umfeld der Implementierung von Anwendungssystemen
- bei Software-, System- und Beratungshäusern
- bei Unternehmen, die Anwendungssoftware einsetzen und weiterentwickeln, z.B. in:
- Industrie- und Handelsunternehmen
- Ă–ffentliche Unternehmen bzw. Verwaltungen
- Sonstige Unternehmen/Institutionen
- Typische Tätigkeiten:
- Erstellung von Konzepten im Team
- Analysieren und Entwerfen von SW-Systemen
- Implementieren von SW-Systemen
- Installation und Einrichten von SW-Systemen
- Erstellung von System-Dokumentationen, HandbĂĽchern und Hilfe-Systemen
- Beratung und Schulung von Anwendern
Wie komme ich zum Studienplatz?
Zulassungsvoraussetzungen sind allgemein:- Die Fachhochschulreife, die allgemeine Hochschulreife oder als gleichwertig anerkannte AbschlĂĽsse.
- Ausreichende Deutsch- und Englischkenntnisse. Die Englischkenntnisse werden in einem Einstufungstest ermittelt, dementsprechend werden die Studierenden in verschiedene Niveaus eingeteilt. Ausländische Studierende müssen ihre Deutschkenntnisse mit einem Deutschkurs nachweisen.
- Für den Studiengang sind Studienplatzhöchstzahlen festgesetzt, so dass ein Auswahlverfahren zur Studienplatzvergabe durchgeführt werden muss. Auswahlkriterien sind in erster Linie die Qualifikation (Durchschnittsnote) und die seit Erwerb der Hochschulreife verstrichene Wartezeit.
Wie verläuft das Studium?
Im 3-semestrigen Grundstudium werden die Grundlagen in Informatik, Mathematik, Betriebswirtschaft und Sprachen gelegt. In der Informatik wird hier neben den theoretischen Grundlagen insbesondere Wert auf eine fundierte Programmierausbildung gelegt. In der Betriebswirtschaftslehre werden grundlegende Zusammenhänge und Begriffe aus der betrieblichen Praxis dargestellt.
Im 3-semestrigen Hauptstudium liegen die Schwerpunkte bei Themen wie Softwaretechnik, Datenbanken, Rechnernetze, Verteilte Systeme, Systemsicherheit und einer Projektarbeit im 4. Semester. In Wahlpflichtveranstaltungen können wechselnde aktuelle Themen, wie z.B. neue Softwaretechnologien, Compilerbau, Computergraphik, Computerrecht oder Web-Programmierung belegt werden.
Die Abschlussarbeit (Bachelor-Thesis) wird innerhalb des 6. Semesters angefertigt.
Worin bestehen die Unterschiede zum Universitätsstudium?
- Das Studium ist weniger theoretisch und näher an der Praxis ausgerichtet.
- KĂĽrzere durchschnittliche Studiendauer.
- Geringere Durchfallquoten vor allem im Grundstudium.
- Keine Massenvorlesungen, normalerweise höchstens 60 Hörer pro Vorlesung.
- Durch die Praxisphase beim Berufsstart bereits Berufserfahrung vorhanden.
Was kommt nach dem Studium?
Nach Abschluss des Studiums besteht die Möglichkeit, direkt in die Unternehmenspraxis einzusteigen oder alternativ das Studium in einem der konsekutiven Masterprogramme Praktische Informatik oder Kommunikationsinformatik fortzusetzen. In den beiden Informatik-Master-Studiengängen kann das Erlernte fachlich weiter vertieft und um weitere Spezialisierungen ergänzt werden.Allgemein
| Studiengang | Praktische Informatik |
| Abschluss | Bachelor of Science |
| Reakkreditierung | ASIIN 2011 |
| Regelstudienzeit | 6 Semester |
| Fakultät | Ingenieurwissenschaften |
| Studienort | Campus Alt-SaarbrĂĽcken |
| Beginn | Wintersemester |
| Zulassungsbeschränkung (NC) | Ja |
| Ansprechpartner | Studiengangsleitung: Prof. Dr. H. G. Folz Prof. Dr. R. GĂĽttler |



