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Hochschule für Technik und Wirtschaft Fakultät fĂĽr Sozialwissenschaften Rastpfuhl 12a 66113 SaarbrĂĽcken Raum: 127 Telefax : (0681) 58 67 - 463 |
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Prof. Dr. Klaus Kraimer
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Prof. Dr. Klaus KraimerProfessur fĂĽr Theorie, Praxis und Empirie Sozialer Arbeit |
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Biographie | Veröffentlichungen | Lehrmaterialien Startseite
Das Studium der Sozialen Arbeit und das der Pädagogik beansprucht den ganzen Menschen in seinem Bildungsprozess, der auf die Bedingungen von Freiheit und Autonomie in der Demokratie verwiesen ist. Ein Studium ist keine bloĂźe Aneignung von Wissen, keine empiristische Beschreibung der Verhältnisse und keine affirmative Ăśbernahme vorgegebener Normen. Es zielt auf die Durchdringung gesellschaftlicher und individueller Strukturprobleme, die sich in äuĂźeren und biografischen Krisen und Routinen empirisch zeigen. Daher steht die empirische Analyse konkreter Handlungsprobleme auf verschiedenen Ebenen (Micro-, Macro- und Mesoebene) im Zentrum der Disziplin, die ein noch junger Teil der Sozialwissenschaften ist. Aus der Typik, die sich aus der Rekonstruktion von Konstitutionsbedingungen einer Praxis heraus ergibt, lassen sich relevante Antworten entwickeln, die konstitutiv fĂĽr eine Profession sind. Ein Beispiel ist die Krise des Lernens, die sich angesichts des modernen Konzeptes der Bildung ĂĽber die Lebenszeit fĂĽr nahezu alle Menschen ergibt. Die Antwort der Profession liegt in der stellvertretenden Krisenbewältigung ĂĽber die Lebensalter, die ein entwicklungsorientiertes Fallverstehen voraussetzt. Anschauliche Beispiele fĂĽr die Logik der menschlichen Entwicklung (von einem nicht autonomen zu einem potenziell autonomen Wesen) finden sich zunächst in der Philosophie bei Platon/Sokrates, später z. B. in der Aufklärung (z. B. Kant), sowie u. a. im Pragmatismus (z. B. Dewey) und heute in der hermeneutisch-rekonstruktiven Sozialforschung. Diese Wissensbereiche bilden einen wesentlichen Teil meiner Forschung und der daraus resultierenden Lehre. In vereinfachter Form liegen fĂĽr ausgewählte Bereiche Studienbriefe vor, die ein erstes Verstehen ermöglichen, das ĂĽber die Lehrveranstaltungen hinaus die selbsttätige Vertiefung des Stoffs anregen soll. Die Inhalte der jeweiligen Lehrveranstaltungen liegen zudem in ihrer Grundstruktur in verschiedenen Fachveröffentlichungen vor, die auf dieser homepage als Quelle angegeben sind, ebenso wie die Studienbriefe und einige der power-point -Präsentationen – die allerdings nur in Ergänzung durch die jeweiligen Mitschriften – in sich gĂĽltig zu verstehen sind. Zudem liegt ein Glossar als erste Orientierung vor, auch um zu zeigen, dass die Anstrengung des Begriffs konstitutiv fĂĽr ein Studium ist, das einen professionellen Habitus zur Folge haben kann. Die zur VerfĂĽgung gestellten Lehr- und Lernmaterialien werden ständig aktualisiert und sind in einschlägigen Fachlexika und Fachveröffentlichungen jeweils in der neuesten Auflage gĂĽltig. Ein kurzes Monitoring steht in den Blättern der Wohlfahrtspflege – Deutsche Zeitschrift fĂĽr Soziale Arbeit (Heft 5/2010) mit dem Titel: Sozialarbeitswissenschaft: Stellvertretende Krisenbewältigung als Modell.
Hinweise für das kommende Wintersemester 2011/2012 Für das kommende Wintersemester sind folgende Texte zentral: Für die Einführung in die Soziale Arbeit der Studienbrief 1 (vgl. auch die Texte in Clix) sowie der Text 'Soziologische Grundlagen der Sozialen Arbeit' im Fachlexikon der Sozialen Arbeit (S. 857-858). Für die Veranstalltungen zur Professionalisierung und zu den Forschungsmethoden meine Texte im Fachlexikon der Sozialen Arbeit zur 'Professionalisierung' (S. 669-670), 'Fallverstehen' (S. 280-281) und 'Sozialer Konflikt' (S. 803-804) sowie der Studienbrief 15. Außerdem bitte folgende PowerPoint-Präsentation beachten Professionalisierung. Der auf Folie 28 erwähnte Text von Liebermann/Loer können Sie hier finden Krisenbewältigung oder Verantwortungsdelegation? Die Folien zur Vorlesung vom 12.01.2012 finden sie hier Biografie und Krise
Literatur: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge (Hg.) (2011): Fachlexikon der Sozialen Arbeit. Baden-Baden: Nomos.
Ein Beispiel fĂĽr eine aktuelle Fallrekonstruktion finden Sie hier. FĂĽr dieses Semester sind Lehrmaterialien bei CLIX dokumentiert. Zugang zu allen Texten finden Sie hier.
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